Klienten übergeben Stele an europäische Vize-Präsidentin Sabine Verheyen
Borgholzhausen und Versmold, Schengen in Luxemburg und Lappeenranta in Finnland – Stelen von Klient*innen der Eingliederungshilfe der Diakonischen Stiftung Ummeln reisen durch ganz Europa. Seit vergangener Woche befindet sich eine Stele auch im Europäischen Parlament in Brüssel. Vize-Präsidentin Sabine Verheyen nahm sie persönlich entgegen, zum Abschluss des Europäischen Künstlerwegs 2025.

„Europäischer Künstlerweg“, so heißt ein auf acht Jahre angelegtes Kulturprojekt von Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke, ein Projekt, bei dem von Anfang an auch die Tagesstruktur Werther der Diakonischen Stiftung Ummeln mit dabei war. Seit 2023 reist die Isselhorster Aktionskünstlerin mit Kunstwerken im Gepäck in mehreren Etappen durch Europa, besucht und vernetzt Künstler*innen und Institutionen, fördert gezielt den Inklusionsgedanken und schafft ein stetig wachsendes Netzwerk an Kunstschaffenden, das bis 2030 alle europäischen Länder umfassen soll.
Abschluss 2025 in Brüssel
Zum Abschluss des Künstler Kulturwegs 2025 übergaben Kantar-Dreesbeimdieke, die Kreativen der Stiftung mit Marcus Plump, Teamleitung der Tagesstrukturen in Werther und Versmold, jetzt eine Stele an die Europäische Vizepräsidentin Sabine Verheyen. Zu sehen auf dem aufwändig zugearbeiteten, wuchtigen Stück Holz vom Blotenberg in Werther: die Europäische Flagge, die Wappen von Brüssel und Werther und der Weg zwischen diesen beiden Orten. Die Stele erhält nun einen Ehrenplatz im Büro Sabine Verheyens, die das Projekt Europäischer Künstlerweg und seinen Inklusionsgedanken von Anfang an unterstützte.



Für die Delegation der Diakonischen Stiftung Ummeln wurde der Ausflug in die politische Hauptstadt Europas ein ganz besonderer Tag. Der Empfang im Parlament war verbunden mit einem Rundgang. Bei der Übergabe der Stele stellte Plump die Diakonische Stiftung Ummeln und die Arbeit in den Tagesstrukturen der Eingliederungshilfe vor, erklärte die Zusammenarbeit mit Kantar-Dreesbeimdieke und betonte die Bedeutung des europäischen Gedankens. Am Tag darauf blieb noch Zeit für einen Stadtbummel und einen Ausflug zum Atomium, Brüssels Wahrzeichen.

