Sicher parken, leichter losfahren: Goldbeck-Azubis bauen Fahrradgarage
Klient*innen der Diakonischen Stiftung Ummeln an der Veerhoffstraße dürfen sich ab sofort über eine Fahrradgarage der Firma Goldbeck freuen. Auszubildende der Lehrwerkstatt des Bielefelder Bauunternehmens planten und erstellten die professionelle Metallkonstruktion für ein hochwertiges Parallel-Tandem, das Menschen mit Handicap das Fahrradfahren ermöglicht. Es ist bereits die zweite Fahrradgarage, die die Firma Goldbeck der Stiftung spendet, weitere Kooperationen sind anvisiert.

Mit dem Fahrrad aktiv sein und am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen – dies ermöglichen seit Ende 2024 sechs Paralleltandems und ein Rollstuhlfahrrad für Menschen mit Assistenzbedarf, finanziert aus Fördermitteln der Aktion Mensch. Mit der Anschaffung der hochwertigen Räder stellte sich sofort die Frage: Wie die Spezialfahrrädern sicher und geschützt unterbringen, und zwar direkt an den Wohnangeboten der Menschen, die mit ihnen aktiv und gesundheitsfördernd ihre Freizeit gestalten möchten
Auszubildende und Ausbilder engagieren sich
Die Firma Goldbeck gab darauf die Antwort, genauer gesagt: das Team um Dennis Chwastek, Leiter der gewerblichen Ausbildung, sowie Jürgen Schröder und Jason Harms, Ausbilder in der Lehrwerkstatt der Firma Goldbeck am Standort Bielefeld-Ummeln. Nach gründlichen Vorplanungen und sorgfältiger Vorproduktion der Einzelteile entstand für die Klient*innen in Ummeln innerhalb weniger Stunden eine professionelle, langlebige Fahrradgarage aus pulverbeschichtetem Stahl.






Dennis Chwastek hebt hervor: „Für unsere Auszubildenden ist es eine besondere Erfahrung, an einem Projekt zu arbeiten, das direkt Menschen zugutekommt. So verbinden wir fachliche Ausbildung mit gesellschaftlicher Verantwortung.“
Marcel Ellermann, Geschäftsführung der Diakonischen Stiftung Ummeln Teilhabe gGmbH, ist begeistert von Goldbecks Nachbarschaftshilfe: „Wie sich ein Unternehmen mit 14.000 Mitarbeitenden, 6,3 Milliarden Euro Gesamtleistung und 100 Standorten in Europa den Blick für die Nachbarn in Ummeln bewahrt, ist beeindruckend“, betont Ellermann. „Mit diesem tollen Engagement können unsere Klient*innen direkt am Haus parken, was bedeutet: wieder eine Barriere weniger“.




