Diakonische Stiftung Ummeln weiht in Brackwede neues Wohnangebot ein
„Wir feiern heute nicht nur die Fertigstellung eines Gebäudes, sondern die Entstehung eines Ortes, der ein Zuhauses und ein Zentrum für Menschen mit Assistenzbedarf sein wird“. Mit diesen Worten begrüßt Teamleitung Nicole Otto die Klient*innen, Angehörige, Mitarbeiter*innen, Nachbar*innen und Kooperationspartner*innen, die am Freitag, 19. September, die neue besondere Wohnform der Diakonischen Stiftung Ummeln am Stadtring in Brackwede einweihten. Die Feier bedeutet für den Träger das Ende eines mehr als zehnjährigen Strukturwandels in der Eingliederungshilfe.
Etwa 70 Menschen versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein im Garten am Stadtring 79. Dort, wo sich bis vor Kurzem noch zwei in die Jahre gekommene Häuser befanden, steht nun ein freundliches, modernes, barrierefreies Wohnangebot mit rund 1.000 Quadratmetern Wohnfläche. 21 Menschen mit Assistenzbedarf haben dort in ihren jeweiligen Appartements ein neues Zuhause gefunden. Zur Straßenseite hat das Haus drei, zur Gartenseite vier Geschosse, bereits im April konnte es von den Klient*innen und Mitarbeiter*innen bezogen werden.
Sichtbar, verbunden, mittendrin
Zu den vielen Vorteilen, den der Neubau zu bieten hat, gehört auch die zentrale Lage: Geschäfte, Praxen, Bus- und Bahnhaltestellen sind vom Stadtring aus gut zu erreichen. Das neue Wohnangebot bringt somit ein Plus an Lebensqualität und Teilhabe, an Selbständigkeit, Kontakt und Begegnung. In den Worten von Christoph Fastenrath, Geschäftsführer der Eingliederungshilfe der Diakonischen Stiftung Ummeln: „Wir verstehen das Haus als einen festen Platz in der Stadt, von dem aus die Menschen, die hier leben, Teil des Ganzen sind: sichtbar, verbunden, mittendrin“.
Mit der neuen besonderen Wohnform im Zentrum von Brackwede kommt für die Eingliederungshilfe der Diakonischen Stiftung Ummeln ein mehr als zehnjähriger Strukturwandel zu einem Ende. Im Zuge dieses Strukturwandels wurde alte Häuser auf abseits gelegenen Geländen in Ummeln und Werther durch kleinere, zentraler gelegene Wohnangebote in den Kommunen ersetzt. Neue Einrichtungen hat die Diakonischen Stiftung außer am Stadtring auch in Werther, Schloß Holte, Borgholzhausen, Versmold und im Ortskern von Ummeln gebaut.


