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10.06.2011

Evangelische Stiftung Ummeln ehrt langjährige Mitarbeitende

Mitarbeit ist Entwicklungsarbeit

„Es ist gewiss innerhalb unseres Unternehmens nicht außergewöhnlich, dass sich Mitarbeitende aller Ebenen zum Austausch im Gespräch treffen, aber es ist toll, wenn Dienstjubiläen die Gelegenheit bieten, sowohl das persönliche Engagement aber auch die Entwicklung der einzelnen Arbeitsbereiche über einen längeren Zeitraum zwanglos, aber nicht belanglos zu reflektieren". So kommentierte der Vorstandssprecher der Stiftung, Pastor Uwe Winkler den intensiven Austausch, der im Zuge der Ehrung von Mitarbeitenden, die für ihre zehn,- bzw zwanzigjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen im Rahmen eines gemütlichen Kaffeekränzchens stattfand.
Thomas Hanfelder, seit zwanzig Jahren in den Werkstätten der Stiftung tätig, fand als Zivildienstleistender seinen Weg in die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderungen: „Nach meiner Lehre wollte ich in der Nachbarschaft meine Zivildienst absolvieren und habe dabei gemerkt, wie gut mir die Arbeit hier tut."
Heidrun Engel kam ebenfalls vor zwanzig Jahren und arbeitet in der Gärtnerei: „ Wir haben damals zu zweit angefangen. Nach zwei Wochen wollte ich schon wieder aufhören, aber dann habe ich mich entschieden, mit den „Bewohnern", wie sie damals hießen, neue Wege zu gehen. Die Stiftung Ummeln gab uns den Freiraum. Heute erlebe ich stolz, wie sich meine behinderten Kolleginnen und Kollegen frei und offen den Kunden widmen, die unsere gesunden Produkte nachfragen"
Aus Werther berichtete Petra Kania, dass sie als Freizeit- und Bewegungstherapeutin vor 10 Jahren ihre Arbeit im Keller eines Wohngebäudes aufnahm. Heute steht ihr der nicht nur in Werther bekannte Blotenhof, ein Freizeit- und Begegnungszentrum am Teutoburger Wald zur Verfügung, um ihre Angebote im angemessenen Rahmen anbieten zu können.
Sandra Mersch, die ebenfalls vor 10 Jahren als Betreuerin im Bereich der Wohngelegenheiten in Ummeln in der Stiftung tätig ist, fand es im Blick auf ihre Tätigkeit wichtig, dass sich in den Jahren ihrer Mitarbeit die Zahl der Mitarbeitenden im Verhältnis zu den Klientinnen und Klientin verbessert hat: „ Heute kann ich, mehr als früher den persönlichen Bedarfen der einzelnen Menschen gerecht werden. Das deckt sich mit meinem Berufsziel und meinen eigenen Qualitätsansprüchen".

„ Sie haben mit ihrer persönlichen beruflichen Entscheidung und ihrem Stehvermögen das Bild und das Angebot der Stiftung mitentwickelt und mitgeprägt", mit diesen Worten, einem Frühstücksgutschein für die stiftungseigene „AnkerVilla", einem integrativen Bistro in der Wiedenbrücker Altstadt, und einem Blumenstrauß würdigte Pastor Uwe Winkler die Jubilare und dankte für das erkennbare Engagement.

Jubiläum

 

 

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